Futonbetten
Futonbetten: Alles Wissenswerte vor dem Kauf
Siehe auch: Matratzen | Kaltschaummatratzen I Federkernmatratzen I Wasserbetten I Futonbetten
Besonders bei jungen Menschen ist das Futonbett in den vergangenen Jahren auf der Beliebtheitsskala beständig gestiegen. Vor allem die Nähe zum Boden und die kurzen Standbeine überzeugen die Benutzer. Und trotzdem hat das Futonbett sich einen Hauch von Extravaganz erhalten. Das Futon stammt aus Japan und ist in Asien verbreitet. Die frühesten Futonbetten sind mehr als 2500 Jahre alt. Ursprünglich war ein Futon einer Kombination zweier gefüllter Decken, die in den Anfängen am Boden lagen.
Diese Decken waren mit Pflanzenfasern gefüllt und ließen sich nach dem Schlaf zusammenrollen. Auch heute noch bestehen klassische Futons aus Baumwollwatteschichten. Sie wurden/werden tagsüber zusammengerollt und regelmäßig gepflegt.
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Aus dem ursprünglichen Futon entwickelten europäische Möbeldesignerein Bettgestell, das sich durch seine Schlichtheit mit nahezu allen anderen Möbeln eines Raumes kombinieren lässt. Kopf und Fußteil fehlen beim Futonbett völlig. Die so entstandene Optik passt sich den verschiedenen Wohnstilen an und das Bett beherrscht nicht den gesamten Raum.
Vor allem Jugendliche mögen das Futonbett deshalb gerne, weil sich so die Gesamteinrichtung sinnvoll ergänzen lässt und das Futonbett in kleinen Räumen entsprechend gut wirkt. In jedem Fall gehört zu einem echten Futon auch eine entsprechende Matratze, die mit den handelsüblichen Schlafunterlagen nicht zu vergleichen ist. Sie muss perfekt in den Holzrahmen eingepasst sein und darf in ihrer Höhe nicht so konzipiert sein, dass sie nicht groß über den Rahmen des Futons hinausragt. Dies würde sowohl den Gesamteindruck als auch die Schlafqualität negativ beeinflussen. Futonmatratzen sind aus wesentlich festeren Materialien gefertigt als die normalen Matratzen.
Daher erweisen sich Futonmatratzen auch als besonders rückenschonend. Aber man muss sich auch an ihre Benutzung gewöhnen, wenn man nie zuvor in einem Futonbett geschlafen hat, denn es ist in aller Regel deutlich härter als andere Betten. Außerdem schläft man deutlich näher zum Boden. Dies kann beispielsweise bei gleichzeitiger Nutzung einer Fussbodenheizung als unangenehm empfunden werden.
Auch für körperlich nicht mehr ganz auf der Höhe befindlichen Menschen ist die sehr geringe Höhe des Bettes häufig ein Problem. In Europa sind Futonbetten weiterentwickelt und für Puristen auch teilweise zu stark von ursprünglichen Konzept abgewichen worden. Neben dem Bettgestell, Bettkästen und farblich unüblichen Konstellationen werden Betten auch teilweise aufgrund der jungen Zielgruppe mit minderwetigem Holz und andere Materialien angeboten. So hat sich die japanische Grundidee den europäischen Gepflogenheiten und Schlafbedürfnissen in den letzten Jahren stetig angepasst. Trotzdem erkennt man die Schlichtheit und Reduktion der ursprünglichen Rollmatratze wieder, wenn man die heutigen Modelle dieses Bettgestells betrachtet.
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