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Diabetes

Gundula Faber  

Diabetes - alles Wissenswerte über die Zuckerkrankheit

 Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die jeden Menschen- egal, welchen Alters- betreffen kann. Es handelt sich dabei um eine Störung des Glukosestoffwechsels im Körper, das heißt, es befindet sich zu wenig des wichtigen Botenstoffes Insulin im Blut, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und sorgt dafür, dass der Mensch einen gut balancierten Zuckerhaushalt im Blut aufweist. Bei Diabetikern ist diese Insulinproduktion sehr eingeschränkt oder gar nicht vorhanden, so dass sie nach der Nahrungsaufnahme immer mit einem zu hohen Glukosewert zu kämpfen haben, der nicht abgebaut werden kann. Ein normaler Zuckerwert beträgt ungefähr 100 Milligramm per Deziliter, bei Diabetikern steigt dieser Wert schon mal über die 140 Milligramm, was nicht ungefährlich ist und bei Nichtbehandlung auch schwere organische Folgeschäden haben kann. Man unterscheide zwischen zwei Typen der Diabetes:

Der Typ 1 Diabetes rührt von einem genetischen Defekt her, die Krankheit ist also bereits mit der Geburt vorhanden. Die Bauchspeicheldrüse schafft es einfach nicht genügend Insulin zu produzieren und der Zuckerhaushalt gerät durcheinander. Der Typ 2 Diabetes wird auch Altersdiabetes genannt, denn diese entwickelt sich erst im Laufe des Lebens und betrifft vorrangig ältere oder übergewichtige Menschen. Die Bauchspeicheldrüse ist zwar in der Lage Insulin zu produzieren, dennoch sind die Insulin produzierenden Zellen buchstäblich erschöpft und schaffen es nicht, den Glukosewert im Blut im Level zu halten.

Was sind typische Symptome einer Diabetes?

Diabetes ist eine Erkrankung, die leider oftmals viel zu selten und zu spät erkannt wird, denn viele Menschen zeigen anfänglich kaum Symptome. Häufige Symptome einer beginnenden Diabetes sind ein plötzlich auftretender enormer Durst und häufiges Wasserlassen. Außerdem zeigen viele Betroffene einen extremen Heißhunger, nehmen dennoch kaum zu und wirken sehr schwach. Wenn Krämpfe auftreten und Sie immer häufiger an starken migräneähnlichen Kopfschmerzen leiden, die sogar mit einer Sehschwäche einhergehen, dann sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, der anhand eines Bluttests schnell eine Diagnose stellen kann. Auch Wunden heilen bei Diabetikern nur schwer ab und es kommt oft zu Infektionen.

Wie können Sie einer Diabetes vorbeugen?

Ist die Diabetes genetisch bedingt, das heißt, leiden Sie unter dem Typ 1 der Krankheit, dann kann man ihr leider nicht vorbeugen. In diesem Fall hilft eine gute ärztliche Behandlung, um Symptome zu mildern und die Lebensqualität zu verbessern. Eine gesunde kohlenhydratarme Ernährung ist hierbei sehr unterstützend. Dem Typ 2 Diabetes, der sich ja erst entwickelt, kann effizient vorgebeugt werden. Neigen Sie zu Übergewicht und ernähren Sie sich eher ungesund, sollte mit einem Fachmann ein Ernährungsplan erstellt werden, sowie Sport getrieben werden. Auf Alkohol sollten gefährdete Menschen verzichten, denn dieser hemmt die Insulinproduktion zusätzlich.

Wie wird eine Diabetes behandelt?

Stellt der behandelnde Arzt fest, dass Sie an Diabetes leiden, so wird dieser individuell entscheiden, welche Therapie die wohl effektivste ist. Dem Körper muss in jedem Fall Insulin herbeigeführt werden, damit keine Organschäden oder Kreislaufschwäche eintreten. Viele Diabetiker besuchen so genannte Diabetiker-Kurse, in denen sie lernen, wie man sich selber die lebensnotwendigen Insulinspritzen injiziert und was es bezüglich der Krankheit alles zu beachten gilt. Andere Menschen bekommen lediglich Insulin-Tabletten, die oftmals den Zuckerhaushalt regulieren. Auf jeden Fall muss ein Diabetiker selbst auch aktiv werden und gesunde Ernährungsmaßnahmen ergreifen. Es gibt viele Ernährungsberater für Diabetiker, die hilfreiche Tipps und Anregungen geben, die Krankheit im Alltag zu meistern. Auch Sport ist sehr hilfreich, um überschüssigen Zucker im Körper schnell abzubauen und so den Blutzuckerspiegel wieder ins Lot zu bringen.

Hinweis: In keinem Fall ersetzt das Lesen des Artikels und die hier gegebenen Informationen den Besuch eines Arztes! Paperball garantiert nicht die Richtigkeit der hier gemachten Angaben.

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