Yoga und Gesundheit
Wie Yoga die Gesundheit beeinflusst
Marker In der heutigen Zeit ist es ganz normal, dass man im Alltag vielen Stresssituationen ausgesetzt ist. Egal ob im Beruf oder im Familienleben, kaum jemand achtet noch darauf sich hin und wieder eine angemessene Auszeit zu gönnen, was nicht nur den Körper sondern auch die Seele auf Dauer sehr belastet. Über seinen Gesundheitszustand macht man sich normalerweise erst dann Gedanken, wenn die ersten Symptome bereits eingetreten sind. So ist es nicht verwunderlich, dass auch viele junge Leute schon über starke Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder auch Depressionen und Stimmungsschwankungen klagen. Dass ein gesunder Geist die Voraussetzung für einen gesunden Körper ist, ist schon lange bekannt. Immer mehr Menschen vertrauen deshalb auf die Jahrtausende alte Tradition des Yogas, die für einen Einklang von Körper und Geist sorgt und somit zu mehr Gelassenheit und Wohlbefinden verhilft.
Ursprung des gesamtheitlichen Yoga
Da viele Techniken des Yogas vor allem in den hinduistischen und in den buddhistischen Glauben mit eingeflossen sind, sehen viele Menschen den Ursprung in Indien und verbinden die Meditationstechnik automatisch mit einer Religion. Tatsächlich hat Yoga jedoch nichts mit einer Glaubensrichtung zu tun und kann unabhängig von der religiösen Ausrichtung praktiziert werden, da es sich lediglich um ein Meditationsverfahren handelt. Ursprünglich soll der indische Gott Krishna der Begründer der Yogalehren sein.
Schon vor über 4000 Jahren entwickelten sich die ersten Yogatechniken, die sich im Laufe der Zeit jedoch immer wieder veränderten. Zudem entwickelten sich auch verschiedene Arten, wie zum Beispiel das Hatha Yoga, das seine geschichtlichen Hintergründe im Westen hat.
Vor etwa 2000 Jahren wurde der wohl wichtigste Leitfaden, das Yoga Sutra veröffentlicht. In dem Buch wird die Meditationstechnik mit Hilfe von Leitsätzen als eine Methode, die zur Beruhigung des Geistes und zur Beeinflussung der Wahrnehmungsfähigkeit dient, beschrieben. Das Buch beschäftigt sich in vier Teilen mit dem Zustand der Ekstase, dem zu beschreitenden Weg, den zu erwerbenden Kräften und der anschließenden Befreiung. Viele Praktizierende sehen in dem Yoga Sutra den Ursprung der Meditationstechnik.
Mittlerweile vermischen sich vor allem im Westen die Yogatechniken häufig miteinander, die sich zwar nicht mehr nur an die Traditionen halten, trotzdem jedoch nicht weniger effektiv sind. Häufig werden die einzelnen Techniken so miteinander kombiniert, dass sie speziell auf die Anwender abgestimmt sind und somit eine höchstmögliche Wirkung erzielen können.
Was bringt Yoga für die Gesundheit?
Nicht nur wer einen anstrengenden oder stressigen Beruf ausübt, auch wer im Alltag häufig Stresssituationen ausgesetzt ist, sich oft angespannt und überlastet fühlt oder einfach etwas für sein Wohlbefinden tun möchte, sollte auf sich und seinen Körper achten. Yoga stellt eine hervorragende Möglichkeit da, um sowohl Körper als auch Seele gesund zu halten und ein besseres Wohlbefinden zu erlangen.
Die Meditationstechnik basiert auf Asanas-Übungen, Pranayama, Konzentrationsübungen, Entspannung und Meditation. Mit Hilfe der Asanas wird jeder Muskel und jeder Nerv des Körper trainiert. Die Übungen haben eine Jahrhunderte alte Tradition und verleihen nicht nur Kraft, sondern auch Ruhe.
Der häufigste Anreiz für Yoga sind jedoch Beschwerden wie Rückenschmerzen, die durch langes und möglicherweise falsches Sitzen oder durch übermäßige Belastung entstanden sind. Die Yoga-Übungen sorgen für eine bessere Körperhaltung und richten die Wirbelsäule auf, sodass auch die Rückenmuskulatur nach und nach verstärkt wird. Wer regelmäßig seine Übungen macht, wird schon nach kurzer Zeit Erfolge spüren. Durch die veränderte Körperhaltung, die ganz automatisch erfolgt, wird jedoch nicht nur die Wirbelsäule gestärkt. Auch die Muskeln und Gelenke profitieren von dem regelmäßigen Training, da die Verkürzung der Bänder und Muskeln reduziert wird und somit Krankheiten wie Arthrose oder Osteoporose vorgebeugt werden kann. Die Wirkung ist jedoch nicht erst im Alter spürbar, schon alltägliche Bewegungen werden nach kurzer Zeit wesentlich leichter fallen. Zudem wird durch die gezielten Bewegungen der Asanas die Durchblutung angeregt, sodass sich auch der Stoffwechsel und die Produktion der Hormone verbessert. Die Organe sind leistungsfähiger und das Immunsystem wird gestärkt. Das Herz-und Kreislaufsystem wird stabilisiert, sodass man ein ganzheitlich gesundes Wohlbefinden erlangt. Für mehr Gelassenheit, innere Ruhe und einen wachen Geist sorgen vor allem die Energien und Schwingungen der einzelnen Chakren, die von den Yoga-Übungen positiv beeinflusst werden, während gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit verbessert wird. Der ungehinderte Energiefluss im Körper ist die Voraussetzung für die eigene Gesundheit. Die Meditationstechnik bringt also Körper und Geist wieder in Einklang und verhilft bei regelmäßiger Übung zu Ausdauer, Stabilität, Ruhe und Entschlossenheit.
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