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Fernstudium Sozialpädagogik

Fernstudium Sozialpädagogik: Übersicht und Job-Perspektiven

Im Gegensatz zu früher hat die Sozialpädagogik einen viel höheren Stellenwert in der Gesellschaft. Durch umfangreiche Studien wurde erstens immer klarer, dass bei der Erziehung von Kindern die ganzheitliche Entwicklung wichtig ist und dass die Sozialpädagogik zweitens nicht nur in der Kindererziehung zum Tragen kommt. Die Arbeit von Sozialpädagogen erstreckt sich also von Tätigkeiten in Schulen, Kindergärten, Horten bis hin zu Seminaren für Erwachsene.
Die Sozialpädagogik und ihre Einsatzgebiete sind also alles andere als eindimensional. Deswegen spüren Menschen, die schon in pädagogischen Einrichtungen arbeiten, oftmals den Wunsch, sich weiter zu entwickeln. In solchen Fällen liegt dann ein Studium der Sozialpädagogik nahe. Dennoch scheuen sich viele, ihren Beruf und ihr Gehalt aufzugeben, um noch einige Jahre zu studieren. Für die meisten ist diese Variante zu riskant, zumal natürlich niemand garantieren kann, dass sie nach dem Studium sofort einen Job bekommen. Für diejenigen, die an ihren Wohnort gebunden sind und/oder an ihren Arbeitsplatz, ist ein Fernstudium eine gute Alternative.

Grundsätzliches zum Fernstudium

Bei einem Fernstudium werden die Inhalte von zu Hause aus erarbeitet. Den Lernstoff kann der Student entweder durch Online-Vorlesungen oder schriftliches Material, das ihm nach Hause geliefert wird, erarbeiten.
Was der Student wann und in welcher Intensität lernt, hängt von ihm selbst ab. Es gibt Anbieter, bei denen die Studenten Korrekturaufgaben zur Eigenkontrolle anfordern können.
Wenn Prüfungen anstehen, muss der Student allerdings an einen Standort des Instituts reisen, um dort die Klausuren abzulegen. Teil des Studiums sind in vielen, besonders praxisnahen Studiengängen - so wie es bei der Sozialpädagogik auch der Fall ist - aber auch Präsenzphasen. Sie sind unumgänglich und deshalb auch verpflichtend.

Die Vorteile eines Fernstudiums liegen auf der Hand: Es ist besonders für die Menschen geeignet, die aus unterschiedlichen Gründen - seien es beruflicher, privater oder gesundheitlicher Natur - nicht ständig in Vorlesungen präsent sein können. Fernstudenten können neben bzw. nach der Arbeit lernen und ihre Zeit frei einteilen.

Wer darf ein Fernstudium beginnen?

Um für ein Fernstudium zugelassen zu werden, gilt es, bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, die allerdings von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sind. Die wichtigste Fähigkeit ist unabhängig von allen anderen Kriterien: Der Fernstudent muss selbständig und diszipliniert lernen können.
Dies gilt natürlich auch für das Fach der Sozialpädagogik. Als normales Vollzeit-Studium gibt es das Fach an vielen verschiedenen Universitäten in Deutschland. Will man es in Form eines Fernstudiums erlernen, muss man schon etwas intensiver suchen, denn dieses sehr praxisnahe Fach bieten nur wenige Universitäten als Fernstudium an. Zu einem weiteren Hindernis könnte der Umstand werden, dass viele Anbieter voraussetzen, dass das Fernstudium der Sozialpädagogik berufsbegleitend absolviert wird, das heißt für den Studierenden, dass er in einer pädagogischen Einrichtung angestellt sein muss und dort mindestens 20 Stunden in der Woche arbeitet.

Die Universität Fulda bietet zurzeit einen sehr beliebten Fernstudiengang der Sozialpädagogik an. Er dauert acht Semester und ist in 17 Module gegliedert. Die Inhalte werden via Internet über eine Lernplattform an die Studenten weitergeleitet. In festgelegten Abständen muss der Student Freitags und Samstags zum Präsenzunterricht erscheinen sowie Aufgaben einreichen, die in Einzel- oder Gruppenarbeit gelöst werden müssen.

 

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Doch was bringt die Weiterbildung in Form des Fernstudiums? Mit einem Universitätsabschluss eröffnen sich natürlich mehr und unterschiedliche Berufsfelder. Neben dem klassischen Berufsfeld der Kindererziehung ist die Sozialpädagogik zum Beispiel auch in den Bereichen der Psychologie, Stichwort Mitarbeiterführung und -motivation wichtig und vor allem: wird immer wichtiger. Faktoren wie Angst und Stress machen den arbeitenden Menschen heutzutage immer mehr zu schaffen. Auch dort ergibt sich ein neues Berufsfeld als Berater bzw. Coach, einerseits für Mitarbeiter, andererseits auch für Führungskräfte. Denn in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen anspornen können, dringend gesucht. 

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